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| Kopfzeile = Meistverkaufte Motorrad-Typen in Deutschland
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| Untertitel1 = Reiseenduro (BMW R 1200 GS)
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| Untertitel3 = Supersportler (BMW S 1000 RR)
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Ein '''Motorrad''' ist üblicherweise ein einspuriges Kraftfahrzeug mit und einem oder zwei Sitzplätzen. Motorräder zeichnen sich durch ein im Verhältnis zum Pkw niedrigeres Leistungsgewicht aus. Die Motorleistung muss weniger Masse beschleunigen und das Fahrzeug hat einen geringeren Rollwiderstand, sodass leistungsstarke Serienmotorräder Beschleunigungswerte von 0 auf 100 km/h in 2,7 Sekunden erreichen können.

In Deutschland zählen Motorräder zur Kategorie Kraftrad (Kurzform: Krad), in der Schweiz lautet die entsprechende Bezeichnung Motorrad, soweit es sich nicht um , d. h. Mofas, handelt ( VTS). Eine in Deutschland historische Bezeichnung ist Motorfahrrad oder auch Motorisiertes Fahrrad (Umgangssprachlich in der Schweiz auch als ?? bezeichnet).

Technikgeschichte

Die Geschichte des Motorrads ist zunächst die hergestellt.

 von 1901, wurde das Motorrad wesentlich einfacher benutzbar.

1900 bis 1918

Die Entwicklung der Motorradtechnik wurde bis zum an.

Auch das Militär interessierte sich für das Motorrad. Bereits im Burenkrieg, später im Balkankrieg wurden Motorräder als Transportmittel eingesetzt. In größerer Zahl kam das Motorrad im Ersten Weltkrieg zum Einsatz. Wanderer und NSU waren die Hauptlieferanten für das kaiserliche Militär. Triumph, Douglas und Phelon & Moore waren auf britischer, Indian sowie Harley-Davidson auf amerikanischer Seite für die Militärproduktion zuständig. Der Haupteinsatz war die Nachrichtenübermittlung durch Meldefahrer sowie Krankentransporte mit Beiwagen. Das erste Unternehmen, das in den USA Motorräder im industriellen Maßstab herstellte, war Indian ? von 1913 bis 1917 der größte Motorradhersteller der Welt.

1918 bis 1945

In der Zeit nach dem (1961) bauten erst nach dem Zweiten Weltkrieg Motorräder.

1920 stellte Ernest Walker in .

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Motorrad in großem Maß eingesetzt. Alle kriegsführenden Nationen stellten ihre Produktion auf militärische Zweiräder um. Die amerikanische Motorradindustrie, vertreten durch Harley-Davidson und Indian, produzierte über 300.000 Motorräder, die britische Industrie 425.000 Motorräder für die Alliierten. Auf deutscher Seite wurden spezielle Beiwagenmotorräder wie die und die BMW R 75 entwickelt.

1945 bis 1969

Das Motorrad diente in der Nachkriegszeit als ?erschwinglicher Autoersatz?. Die Motorräder sollten möglichst robust, zuverlässig und einfach konstruiert sein. Der Journalist s und 45.747 Fahrrädern seinerzeit größter Zweiradhersteller der Welt.

Bis 1957 (. Nach einer Umfrage des im Jahre 2009 gab 75 % der befragten Motorradfahrer an, durch den Stau zu fahren.

Kommt es durch verbotenes Durchschlängeln zu einem Unfall, trifft den Motorradfahrer regelmäßig eine zivilrechtliche Mitschuld.

Eine beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereichte Petition, mit der eine Legalisierung des Durchfahrens von Staus erreicht werden sollte,

Die wenigen Studien zur Verkehrssicherheit von ?Durchschlänglern? zeichnen kein klares Bild. Zwar sei die , im März 2015 nach einer umfassenden Auswertung von Unfalldaten zum Ergebnis gekommen, dass das im US-amerikanischen ?Lane Splitting? genannte langsame Durchfahren des Staus für Motorradfahrende sechsmal sicherer sei, als sich hinten anzustellen. Frühere Studien aus den USA und Europa konnten hinsichtlich des Unfallrisikos jedoch so gut wie keine Unterschiede feststellen.

Der ADAC befürwortet weiterhin eine Änderung der Straßenverkehrsordnung. Er favorisiert die Freigabe der Standspur für Zweiradfahrer statt einer Nutzung der Rettungsgasse. Nach dem Vorschlag dürften Motorradfahrer nur an stehenden Fahrzeugen, nicht schon bei zähfließendem Verkehr, mit geringer Geschwindigkeit (20 km/h) und gebotener Vorsicht vorbeifahren und müssten die Autobahn bei Stau an der nächsten Anschlussstelle verlassen. Ausreichender Seitenabstand sei zur Vermeidung kritischer Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern unerlässlich. In der '''Schweiz''' haben die Motorradfahrer ihren Platz in der Fahrzeugkolonne beizubehalten, wenn der Verkehr angehalten wird ( Abs. 2

  • Frank Steinbeck: ''Das Motorrad. Ein deutscher Sonderweg in die automobile Gesellschaft.'' Franz Steiner Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-515-10074-8.
  • Kurt Mair: ''Das Kraftrad: Technik ? Pflege ? Reparaturen.'' Heel Verlag, Königswinter 2010, ISBN 978-3-86852-307-2. Reprint der 2. Auflage 1937 (Fachbuch der 1930er-Jahre)
  • Willi Thoelz u. a.: ''Das Kraftrad ? Bau und Betrieb, Pflege und Instandsetzung, Fahrtechnik und Wettbewerbe''. Herausgegeben von W. Haeder. Richard Carl Schmidt & Co., Berlin 1939. (2. Auflage: 1943, neu bearbeitet von Joachim Fischer)
  • Udo Janneck, Bernd L. Nepomuck: ''Das Schrauberhandbuch.'' 14. Auflage. Moby Dick Verlag, 2006, ISBN 3-7688-5230-X. (Laienverständliche Darstellung von Technik, Wartung und Instandsetzung)
  • Christian Bartsch (Hrsg.): ''Ein Jahrhundert Motorradtechnik.'' VDI Verlag, Düsseldorf 1987, ISBN 3-18-400757-X. (Technikgeschichte und Monographien)
  • Keith Code: ''Der richtige Dreh. Band II: Die Grundlagen des schnellen Motorradfahrens.'' 1. Auflage. California Superbike Verlag, Köln 1995, ISBN 3-924662-01-0. (Grundlagen des Motorradfahrens, populärwissenschaftliche Darstellung) (Amerikanische Originalausgabe: ''A Twist of the Wrist II.'' Acrobat Books, Venice 1993, ISBN 0-918226-31-7)
  • Martin Limpf: ''Das Motorrad''. Deutsches Museum, VDI-Verlag Düsseldorf 1983, ISBN 3-486-27571-2 (Abhandlungen und Berichte. Heft 1).

Siehe auch

  • Motorradmechaniker

Weblinks

  • Motorrad-Wiki bei Wikia
  • www.ifz.de ? Institut für Zweiradsicherheit e. V., u. a. mit einer Datenbank aller deutschlandweit angebotenen Motorrad Sicherheitstrainings.
  • www.mehrsi.org ? Organisation für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und zur Einführung von Unterfahrschutz
  • Technikartikel ?Fahrwerksphänomene unter der Lupe ? Das große Flattern? auf der Website der Zeitschrift MOTORRAD

Anmerkungen

Einzelnachweise